17. – 19.10.2019, Bern

16. zoom in Festival

Die 16. Ausgabe des zoom in Festivals für improvisierte Musik steht ganz im Zeichen junger Nachwuchskünstler*innen. Zudem erklingen im Rahmen des Festivals drei brandneue Kompositionen renommierter Komponist*innen. Neben den Konzerten im Berner Münster bespielt das zoom in auch dieses Jahr wieder den Sonarraum im Progr mit einem Late night Programm.

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In den 16 Jahren seines Bestehens ist das zoom in Festival zur zentralen Plattform für zeitgenössische improvisierte und experimentelle Musik in Bern geworden – ein klingendes Laboratorium, ein Raum für andere Sounds und neue Konzepte.  Das vom Berner Christian Kobi kuratierte Programm präsentiert Grössen der internationalen Szenen nebst lokalen Nachwuchskünstler*innen und Vertreter*innen von Aussenseiterpositionen.

Am Donnerstag dem 17. Oktober bestreitet das junge Berner Improvisations-Duo Sommerwolf, bestehend aus dem Bassklarinettisten Kevin Sommer und dem Schlagzeuger Nicolas Wolf, mit ihrem hochenergetischen Zusammenspiel die Festivaleröffnung im Sonarraum. Danach beschallen Radian die Kellerräume im Progr mit ihren wabernden Klanglandschaften. Die österreichische Avant-Garde-Rock-Kombo hat mit ihren Alben beim Chicagoer Label Thrilljockey Kultstatus in der internationalen Experimentalrock-Szene erlangt und schafft bis heute den Spagat zwischen den verschiedenen Genres und Publikumsgruppen.

Im Berner Münster erklingt am 18. Oktober Eliane Radigues Komposition Occam XXVI als Schweizer Erstaufführung. Die Grande Dame der elektronischen Musik arbeitet seit einigen Jahren an einem grossangelegten Zyklus von instrumentalen Solo-und Ensemblestücken, dessen neuste Erweiterung für den italienischen Perkussionisten Enrico Malattesta entstanden ist. Anschliessend spielt das Zürcher Septet Gamut Kollektiv, ein kollektivistisches Ensemble im Grenzbereich zwischen Jazz, Neuer Musik und freier Improvisation, eine Komposition der französischen Tänzerin und Improvisatorin Lotus Eddé Khouri. Beschlossen wird der Abend von zwei Sets im Sonarraum – mit dem lettischen Musiker Ilmārs Šterns tritt eine der spannendsten neuen Stimmen im Bereich der Vokalperformance auf, während anschliessend Saxofonist und Festivalgründer Christian Kobi auf den Zürcher Elektronikkünstler Tomas Korber und den aufstrebenden Norwegischen Posaunenvirtuosen Henryk Munkeby Nørstebø trifft.

Am Sonntag dem 19. Oktober bringt die georgische Pianistin und rennomierte Neue Musik-Interpretin Tamriko Kodzaia die Komposition The Experience of Limit des Waadtländer Komponisten Antoine Chessex zur Aufführung. Zum Festival-Abschluss bespielt das legendäre französische Inprovisationskollektiv HUBBUB ihre faszinierende Entschleunigungsmusik die Gemäuer des Berner Münsters. 

 

 

 

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