
Schweizer Kultur sagt Nein zur SRG-Halbierungsinitiative – sie gefährdet die kulturelle Vielfalt und den Zusammenhalt der Schweiz
Medienmitteilung Solothurn, 25....
Schweizer Kultur sagt Nein zur SRG-Halbierungsinitiative – sie gefährdet die kulturelle Vielfalt und den Zusammenhalt der Schweiz
26. Gennaio 2026
Medienmitteilung
Solothurn, 25. Januar 2026 –
Anlässlich der Solothurner Filmtage sprechen sich die Schweizer Kulturverbände geschlossen gegen die SRG-Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug» aus. Die Initiative würde der SRG einen massiven Teil ihrer finanziellen Mittel entziehen – mit weitreichenden Folgen für Kultur, Medienvielfalt, Arbeitsplätze und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz.
Die SRG ist weit mehr als ein Medienunternehmen. Sie ist die zentrale mediale Infrastruktur für Schweizer Kultur: für Film und Serien, Musik, Darstellende Kunst, Literatur, Design und weitere kulturelle Ausdrucksformen. Sie ermöglicht Sichtbarkeit, Aufträge und Einkommen für Kulturschaffende und sorgt dafür, dass kulturelle Inhalte aus allen Regionen und Sprachräumen die Bevölkerung erreichen.
Kultur braucht eine nationale Öffentlichkeit
Kultur entsteht lokal, wirkt aber national. Damit sie diese Wirkung entfalten kann, braucht sie Öffentlichkeit. Genau diese stellt die SRG sicher: durch Produktionen, Koproduktionen, Berichterstattung, Kritik, Archive, Übertragungen und digitale Angebote.
Schweizer Filme, Serien und Musik erzählen Geschichten von hier – aus allen Regionen und Sprachgemeinschaften. Produktionen wie Tschugger, Bonjour Ticino, L’ultim Rumantsch, The Deal oder Winter Palace stehen exemplarisch für diesen eigenen Blick auf die Schweiz. Sie zeigen Menschen, Orte und Sprachen, die unsere Willensnation zusammenhalten. Wird die SRG geschwächt, bricht diese kulturelle Klammer weg.
Eigene Inhalte statt Austauschbarkeit
Internationale Inhalte gehören selbstverständlich zum Medienalltag. Doch sie können nicht die eigenen Inhalteersetzen. Genau das droht mit der SRG-Halbierungsinitiative: Mittel, mit denen Schweizer Geschichten erzählt werden, würden gestrichen. Günstige eingekaufte Serien und internationale Formate würden zunehmen, während Schweizer Produktionen verschwinden.
Damit gingen nicht nur Dialekte, lokale und regionale Perspektiven sowie gesellschaftliche Debatten verloren, sondern auch die Fähigkeit der Schweiz, sich selbst zu reflektieren und darzustellen.
Breite kulturelle Wertschöpfung – exemplarisch gezeigt
Die SRG ist auch eine zentrale Auftraggeberin für die Kultur-, Medien- und Musikbranche. Dies gilt für Film undSerien ebenso wie für Musik, Theater, Tanz oder Kulturjournalismus. Jährlich fliessen über Aufträge,Koproduktionen, Tantiemen und Produktionsbudgets hohe zweistellige Millionenbeträge in die Schweizer Kulturwirtschaft.
Exemplarisch zeigt sich dies auch in der Musik: Über 42’000 Stunden Schweizer Musik pro Jahr, rund 1’000 Stunden Livemusik und ein durchschnittlicher Schweizer Musikanteil von rund 40 Prozent auf den SRG-Sendern schaffen Sichtbarkeit und Reichweite, die kein privater Anbieter ersetzen wird. Diese Präsenz sichert Einkommen, Nachwuchsförderung und kulturelle Kontinuität – ähnlich wie Koproduktionen und Ausstrahlungen im Film- und Serienbereich.
Eine Halbierung der SRG-Mittel würde diese Wertschöpfungsketten zerstören – mit direkten Folgen für tausende qualifizierte Fachkräfte: Schauspieler:innen, Musiker:innen, Autor:innen, Komponist:innen, Techniker:innen, Produzent:innen, Ensembles, Labels, Produktionsfirmen und viele mehr.
Regionen und Sprachgemeinschaften besonders gefährdet
Die SRG produziert in allen Sprachregionen und ist dort physisch präsent. Diese regionale Verankerung ist Voraussetzung für kulturelle Teilhabe und Gleichwertigkeit. Eine massive Budgetkürzung würde Studioschliessungen nach sich ziehen und ganze regionale Produktionsökosysteme zerstören – insbesondere in der Romandie, im Tessin und in den rätoromanischen Gebieten.
Auch barrierefreie Angebote wie Untertitelung, Audiodeskription und Gebärdensprache wären stark gefährdet. Damit würde der Zugang zur Kultur für viele Menschen eingeschränkt.
Kulturjournalismus und kulturelles Gedächtnis unter Druck
Kultur existiert nicht nur durch Produktion, sondern auch durch Vermittlung. Die SRG ermöglicht unabhängigenKulturjournalismus, Kritik, Einordnung und Debatte – Leistungen, für die es kaum einen kommerziellen Markt gibt. Zudem bewahrt sie mit ihren Archiven ein kulturelles Gedächtnis, das weit über den Moment hinausreicht.
Ein gemeinsames Nein der Schweizer Kultur
Die unterzeichnenden Verbände stehen für Reformen, Qualität und einen kritischen Dialog mit der SRG. Doch Reformen brauchen eine tragfähige Finanzierung. Eine Halbierung ist keine Optimierung, sondern ein Kahlschlag, der den verfassungs- und konzessions-rechtlichen Kultur- und Service-public-Auftrag untergräbt.
Darum sagt die Schweizer Kultur geschlossen:
Nein zur SRG-Halbierungsinitiative «200 Franken sind genug».
Nein zum Abbau unserer medialen Infrastruktur, unserer kulturellen Vielfalt und unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.
--
Zitate (für Medien zur freien Verwendung):
Patti Basler, Satirikerin, Autorin, Kabarettistin
«Kriegstreiberei, KI und Kommerz: Die kulturelle Identität der Länder in Europa ist bedroht. Die nationale Kultur derganzen Schweiz muss gebührend unterstützt werden. Keine halben Sachen!»
Marc Trauffer, Mundart-Popsänger
«Wir brauchen dringend eine starke SRG. Grosse TV-Unterhaltung ist im privaten Medienbereich viersprachig nichtfinanzierbar und dies trägt einen wichtigen Teil zur Vielfalt unseres Landes bei.»
Yvonne Glur, Co-Leiterin Amateurmusik Schweizer Musikrat, Präsidentin accordeon.ch
«Für den Nachwuchs der Amateurmusik ist Sichtbarkeit entscheidend. Junge Menschen engagieren sich dann, wenn sie erleben, dass ihr Können und ihre Leidenschaft wahrgenommen, wertgeschätzt und gezeigt werden.»
Anna Pieri Zuercher, Schauspielerin
«Wofür wir gemeinsam Geld einsetzen, sagt viel darüber aus, welches Land wir sein wollen. Diese Abstimmung bedroht unsere Fähigkeit, uns durch Kino und Serien zu erzählen, uns über unabhängige Medien zu informieren und gefährdet letztlich unsere Demokratie.»
Links zu den Kultur Kampagnen:
https://www.unsere-kultur-retten.ch/ https://www.wodiemusikspielt.ch/
https://www.suisseculture.ch/aktuellesundinfo/200-chf-sind-nicht-genug/
Link zur Präsentation:
https://www.swisstransfer.com/d/472795f0-882a-4421-acfe-84526d863125
Kontakt Cinésuisse : Salome Horber, salome.horber@cinesuisse.ch, 031 313 36 46
Kontakt Schweizer Musikrat: Thomas Wiederkehr, wiederkehr@musikrat.ch, 079 321 23 71
Kontakt Suisseculture: Alex Meszmer, alexmeszmer@suisseculture.ch, 076 495 92 26

Taskforce Culture: No all’iniziativa di dimezzamento della SRG «200 franchi bastano» – inquadramento per il settore culturale
Perché i tagli già in corso alla...
Taskforce Culture: No all’iniziativa di dimezzamento della SRG «200 franchi bastano» – inquadramento per il settore culturale
19. Gennaio 2026
Perché i tagli già in corso alla SRG sono solo l’inizio – e perché l’iniziativa colpirebbe in modo particolarmente duro la cultura.
Nei prossimi mesi una questione politica richiederà l’impegno di tutti/e: l’iniziativa popolare «200 franchi bastano! (Iniziativa SRG)», spesso definita iniziativa di dimezzamento della SRG.
Scriviamo oggi per informare operatori e operatrici culturali, istituzioni culturali e persone sensibili alla cultura sul contenuto della proposta, sul contesto e sulle conseguenze prevedibili – anche alla luce dei tagli già avvenuti. Dal 2015, e con ogni probabilità fino al 2029, siamo infatti immersi in una maratona di riduzioni, articolata in più tappe e motivata da ragioni diverse.
Prendiamo sul serio il malcontento
Molte persone nel settore culturale non sono pienamente soddisfatte della SRG – sul piano dei contenuti, della strategia e in parte anche nel rapporto con la cultura. Questa critica è legittima. Conosciamo bene anche noi questa frustrazione.
Proprio per questo l’iniziativa di dimezzamento è insidiosa: fa leva su un malcontento reale e promette un risparmio semplice come soluzione miracolosa. In realtà l’iniziativa non mira a una riforma, bensì a un indebolimento strutturale consapevole di un’istituzione svizzera che, una volta attuato, non sarebbe più reversibile.
Di cosa tratta concretamente l’iniziativa
L’iniziativa intende:
- ridurre l’attuale canone domestico da 335 a 200 franchi;
- esentare completamente le imprese dall’obbligo di pagamento.
Questo è il cuore della proposta. E da ciò consegue inevitabilmente: molte meno risorse per la SRG – e quindi un’offerta sensibilmente ridotta in tutte le regioni linguistiche.
I tagli attuali alla SRG sono solo il preludio
Per una corretta valutazione è importante sapere che la SRG è già oggi – prima della votazione – sotto forte pressione finanziaria a causa di decisioni politiche.
Il Consiglio federale, su proposta del consigliere federale Albert Rösti, ha deciso di ridurre gradualmente il canone radiotelevisivo. Sì, si tratta dello stesso Albert Rösti che, all’epoca come presidente dell’UDC, fu corresponsabile dell’iniziativa di dimezzamento della SRG.
A partire dal 2027 il canone sarà ridotto da 335 a 300 franchi entro il 2029. Parallelamente, dal 2027 molte imprese saranno esentate dal pagamento. Questo comporta già ora ulteriori programmi di risparmio, i cui effetti sono visibili nella quotidianità:
- meno risorse per contenuti e produzioni;
- riduzioni di personale e accorpamenti di unità organizzative;
- soppressione o riduzione di singoli format, offerte e programmi.
Ed è qui che sta il punto decisivo per il nostro settore:
I tagli già noti sono incisivi e problematici. È quindi difficile immaginare cosa accadrebbe con un’ulteriore drastica riduzione fino al minimo di 200 franchi annui.
Non si parlerebbe più di «ottimizzazioni», ma di tagli massicci che modificherebbero profondamente offerta, qualità e presenza regionale.
La cultura sarebbe colpita in modo particolarmente duro
Per la cultura svizzera la SRG non è semplicemente un fornitore mediatico tra tanti. È un pilastro portante della cultura e della creazione culturale nel Paese.
- La SRG è la maggiore produttrice culturale della Svizzera ed è fondamentale per chi opera nel cinema, nella musica, nella letteratura e oltre.
- È un’importante mediatrice culturale, che avvicina i format culturali al pubblico.
- Mentre giornali e media privati si ritirano sempre più dalla copertura culturale, la SRG svolge un ruolo essenziale raccontando eventi culturali nelle e dalle regioni.
- Attraverso i mandati internazionali – 3sat, TV5 Monde, tvsvizzera.it e swissinfo.com – questi eventi culturali acquistano visibilità ben oltre i confini nazionali.
- Infine, con i suoi canali, la SRG è un mezzo centrale anche per le persone con disabilità. In Svizzera vivono quasi un milione di persone con una disabilità sensoriale. Grazie a sottotitoli, audiodescrizione e lingua dei segni, la SRG garantisce loro l’accesso alla cultura.
Quando parliamo di cultura, è inoltre importante ricordare che la cultura è anche base e fonte per programmi informativi e, naturalmente, di intrattenimento.
Partner centrale e in parte insostituibile
In ambiti chiave la SRG è un partner fondamentale per la creazione culturale – e in parte semplicemente non sostituibile:
Produzioni culturali audiovisive e visibilità
La SRG consente – direttamente o tramite partenariati – produzioni e format che, nel piccolo mercato svizzero, altrimenti non vedrebbero la luce. Crea visibilità per storie svizzere, artisti/e, istituzioni e festival.
Quattro regioni linguistiche, mercato ridotto
La Svizzera è piccola e ha quattro lingue nazionali. Proprio per questo è irrealistico pensare che operatori puramente commerciali possano colmare le lacune: molti contenuti non sono economicamente sostenibili.
Creazione di valore nel settore culturale
Meno produzioni e meno trasmissioni significano anche: meno incarichi, meno presenza, meno ricavi da diritti e sfruttamento – trasversalmente a settori e regioni.
La conseguenza pratica è quindi prevedibile: meno cultura svizzera nello spazio audiovisivo – e meno storie svizzere, in particolare al di fuori dei grandi centri.
Ora è importante: sostenere la SRG, nonostante le critiche
Un punto per noi è centrale, per evitare equivoci: opporsi all’iniziativa di dimezzamento della SRG non significa approvare tutto ciò che la SRG fa.
Al contrario: proprio perché cultura e diversità nel palinsesto sono spesso sotto pressione, anche in futuro serviranno un accompagnamento critico, aspettative chiare e un dialogo costruttivo. Come associazioni culturali continueremo a farlo.
Ma: le riforme riescono solo partendo da una posizione di forza. Un dimezzamento indebolirebbe la SRG in modo tale che, alla fine, non ci sarebbe più nulla da ottimizzare – e la cultura verrebbe tagliata.
Prospettive
Sul nostro sito trovi informazioni sul NO all’iniziativa di dimezzamento della SRG, con argomentazioni e approfondimenti:
https://taskforceculture.ch/nein-zur-srg-initiative
Ti ringraziamo per l’attenzione e confidiamo nel tuo sostegno per contrastare questa iniziativa pericolosa.
Ogni singolo voto è importante per un NO all’iniziativa di dimezzamento della SRG.
Cordiali saluti
Gruppo cardine della Taskforce Culture

Comportamenti culturali e del tempo libero in Svizzera 2024 e sviluppo a lungo termine (UST)
Per la prima volta l’Ufficio federale...
Comportamenti culturali e del tempo libero in Svizzera 2024 e sviluppo a lungo termine (UST)
20. Dicembre 2025
Per la prima volta l’Ufficio federale di statistica (UST) traccia un quadro del comportamento culturale e del tempo libero in Svizzera nel periodo post-pandemico. Nel 2024 le visite a istituzioni culturali e le attività svolte fuori casa sono diminuite rispetto al 2019. La grande eccezione sono i festival, che continuano a registrare un forte interesse.
Quasi l’80% della popolazione vorrebbe partecipare più spesso ad attività culturali, ma è frenata soprattutto dalla mancanza di tempo e di risorse finanziarie. Crescono invece le attività di svago più individuali: le pratiche digitali e gli hobby creativi in ambito amatoriale sono in forte aumento, in particolare tra i 15 e i 29 anni.
/data/news/2025/12/Jodlerfest_in_Alt_St._Johann._2008-11-09_13-5_Nick%20Werren.jpg)
Lo jodel iscritto nel patrimonio culturale immateriale dell’UNESCO
L’11 dicembre l’UNESCO ha inserito lo jodel nella Lista rappresentativa...
Lo jodel iscritto nel patrimonio culturale immateriale dell’UNESCO
16. Dicembre 2025
L’11 dicembre l’UNESCO ha inserito lo jodel nella Lista rappresentativa del patrimonio culturale immateriale dell’umanità. Canto emblematico della Svizzera, lo jodel comprende una grande varietà di forme di espressione artistica ed è profondamente radicato nella popolazione.
:crop(700x440)/data/news/2025/11/gema-logo-102-1920x1080.jpg)
Gema vs. OpenAI – ein wegweisendes Gerichtsurteil
Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde am Landgericht München ein Gerichtsurteil mit womöglich weitreichenden...
Gema vs. OpenAI – ein wegweisendes Gerichtsurteil
19. Novembre 2025
Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde am Landgericht München ein Gerichtsurteil mit womöglich weitreichenden Auswirkungen gefällt. Die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA errang im Prozess gegen OpenAI, betreffend der Verwendung mehrerer bekannter Lieder von namhaften deutschen Musikschaffenden, einen vielbeachteten Sieg vor Gericht. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, anerkennt aber erstmals in Europa, dass die nicht autorisierte Nutzung geschützter Liedtexte zum Training einer künstlichen Intelligenz wie ChatGPT eine Urheberrechtsverletzung darstellt.
https://www.gema.de/de/w/grundsatzurteil-gema-gegen-openai
In der Schweiz wurde vor rund zwei Monaten im Nationalrat über die Motion Gössi beraten und für das Jahr 2026 wird eine Gesamtstrategie des Bundesrates bezüglich künstlicher Intelligenz erwartet. Auch gemäss der SUISA besteht im Bereich der unlizenzierten Nutzung geschützter Werke zu KI-Trainigszwecken noch grosser rechtlicher Klärungsbedarf.
--
Bildquelle:
https://www.deutschlandfunk.de/das-wirtschaftsgespraech-142.html
Credit:
(picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
/data/news/2025/10/Vorlage_Website_Post2.jpg)
Forum della Musica 2025 – Un primo passo verso una governance condivisa del settore musicale ticinese
Sabato 11 ottobre si è svolto a...
Forum della Musica 2025 – Un primo passo verso una governance condivisa del settore musicale ticinese
30. Ottobre 2025 — Fabio Pinto
Sabato 11 ottobre si è svolto a Lugano, tra il Conservatorio della Svizzera italiana e il LAC, il primo Forum della Musica in Ticino, promosso da SONART – Associazione svizzera di musicisti in collaborazione con Music Innovation Hub (MIH).
Alla giornata hanno preso parte: SONART, Music Innovation Hub (MIH), SUISA, Orchestra della Svizzera italiana, Conservatorio della Svizzera italiana, I Barocchisti, PETZI, Helvetiarockt, LAC Lugano Arte e Cultura, RSI Radiotelevisione svizzera e la Fonoteca nazionale svizzera.
Il Forum ha rappresentato un momento di dialogo tra le principali componenti del sistema musicale ticinese – istituzioni, operatori culturali, organizzazioni professionali e scena indipendente.
Non era la prima volta che queste realtà si incontravano, ma la prima in cui lo hanno fatto tutte insieme, in un contesto comune di ascolto e collaborazione.
Le discussioni hanno messo in luce la necessità di una maggiore integrazione e di una migliore conoscenza reciproca, riconoscendo la complessità di un territorio in cui coesistono realtà consolidate e una scena indipendente sempre più attiva e professionale, ma ancora in cerca di riconoscimento e accesso equo alle risorse.
Il progetto iniziale promosso da SONART e MIH, molto strutturato e con una linea temporale definita, non ha trovato consenso unanime, ritenuto troppo rigido rispetto alle sfide e alle specificità del territorio.
È emersa invece la volontà di procedere in modo più graduale e partecipativo, adattando i passi ai bisogni reali dei diversi attori coinvolti.
In aggiunta, SONART intende promuovere una serie di incontri dedicati unicamente alla scena musicale indipendente, con l’obiettivo di rafforzare le reti esistenti, condividere priorità e costruire una rappresentanza più coesa all’interno del futuro ecosistema musicale cantonale.
Parallelamente, SONART continuerà a favorire il dialogo tra rappresentanti della cultura istituzionale e quella indipendente, per un confronto che resti aperto e solidale tra tutte le componenti del settore.
Con questo primo Forum, SONART riafferma il proprio impegno a rafforzare il riconoscimento della musica di creazione e a promuovere una governance partecipativa, trasparente e sostenibile, capace di valorizzare la diversità e le potenzialità della scena musicale ticinese.

La SSR risparmia a spese della musica svizzera – la vendita di Swiss Pop, Classic e Jazz mette in pericolo i musicisti e le musiciste
Secondo quanto riportato da Persönlich.com,...
La SSR risparmia a spese della musica svizzera – la vendita di Swiss Pop, Classic e Jazz mette in pericolo i musicisti e le musiciste
22. Settembre 2025
Secondo quanto riportato da Persönlich.com, le emittenti Swiss Satellite Radios – note come Radio Swiss Pop, Radio Swiss Classic e Radio Swiss Jazz – sono messe in vendita. SONART – Musicisti e musiciste Svizzera critica duramente la decisione della SSR di cedere entro l’inizio del 2027 questi canali: si tratta infatti di piattaforme imprescindibili per la musica svizzera, tanto sul piano culturale quanto su quello economico.
Radio Swiss Pop (50,3%), Radio Swiss Jazz (55,2%) e Radio Swiss Classic (58,5%) garantiscono una visibilità fondamentale alla produzione musicale del Paese. In totale, le 14’132 ore di musica svizzera trasmesse rappresentano per molti/e musicisti/e una fonte di reddito significativa grazie ai diritti versati da SUISA e SWISSPERFORM.
La SSR prevede risparmi nell’ordine di pochi milioni di franchi. A fronte di questo, migliaia di professionisti/e rischiano di subire perdite importanti, qualora un gestore privato decidesse di ridurre l’attuale quota di musica svizzera. Verrebbe così a cadere uno dei pilastri centrali del sostegno alla musica garantito dal servizio pubblico.
La decisione giunge inoltre in una fase politicamente delicata: con l'iniziativa per il dimezzamento («200 franchi bastano») la SSR si trova di fronte a una votazione esistenziale. Se i tagli colpiscono proprio la cultura – emittenti musicali e programmi culturali – il mondo culturale perde fiducia. Ma è bene chiarire: un Sì all’iniziativa non distruggerebbe solo la SSR, ma anche l’intera scena culturale svizzera.
Infatti:
- La SSR investe ogni anno in modo sostanziale nel cinema e nelle produzioni audiovisive, comprese le musiche per film e media.
- Le trasmissioni radiofoniche assicurano entrate costanti a musicisti/e tramite SUISA e SWISSPERFORM.
- Senza la SSR non esisterebbe un’istituzione in grado di sostenere e rendere visibile la cultura svizzera con tale ampiezza e varietà.
SONART chiede:
- Garanzie chiare sul mantenimento delle quote di musica svizzera in caso di vendita.
- Un impegno concreto della SSR a riconoscere la cultura come cuore del servizio pubblico.
- Il coinvolgimento diretto dei/delle musicisti/e nelle discussioni sui tagli.
I risparmi della SSR non devono gravare sulle spalle della comunità musicale. Allo stesso tempo è evidente: solo una SSR forte può garantire che la musica svizzera rimanga visibile, ascoltabile e giustamente remunerata.
:crop(700x440)/data/news/2025/08/SuisseCulture.jpg)
Künstliche Intelligenz und Urheberrecht: Politischer Handlungsbedarf und Lösungsansätze
Das Parlament berät zurzeit die...
Künstliche Intelligenz und Urheberrecht: Politischer Handlungsbedarf und Lösungsansätze
25. Agosto 2025
Das Parlament berät zurzeit die Motion Gössi (24.4596) unter dem Titel «Besserer Schutz des geistigen Eigentums vor KI-Missbrauch». Aus diesem Anlass äussert sich Suisseculture zum Hintergrund und – positiv – zur Motion. Dies in der begründeten Auffassung, dass Lizenzen und Vergütungen eine vorteilhafte Marktordnung entstehen lassen, und dass dafür mehrere urheberrechtliche Modelle zur Verfügung stehen werden. Die Anliegen der Wissenschaft und Wirtschaft können in den Einwilligungs- und Vergütungsmodellen berücksichtigt werden. Suisseculture beschreibt eine von mehreren möglichen Lösungen.
Gefährdung und Chance des Urheberrechts im Zeitalter generativer KI
Die grossen Sprachmodelle, Bild-, Musik- und Videogeneratoren und ähnlichen Systeme generativer künstlicher Intelligenz wie ChatGPT oder Perplexity haben das Urheberrecht und ein Einwilligungsprinzip umgangen. Zudem erzeugen diese Modelle basierend auf grossen Mengen urheberrechtlich geschützter Daten ähnliche und neue Inhalte, die wirtschaftliche Investitionen und künstlerische Interessen gefährden. Bis heute fehlt es an Rechtssicherheit und Transparenz zu dieser Datennutzung. Die schweizerische Politik steht vor der Aufgabe, Lösungen zu ermöglichen, die den Schutz kreativer Werke und Leistungen mit Innovation, Wirtschaft, Wissenschaftsfreiheit und Zugang zu Kulturgütern in Einklang bringen.
Generative KI im Kontext des Urheberrechts
Generative KI-Systeme kombinieren grosse Datenmengen, Deep-Learning-Modelle und dialog-basierte Interaktion. Zudem werden durch Retrieval aktuelle Quellen gezielt abgerufen und in den Output der KI eingebaut. Verträge mit Verlagen und anderen Inhaltsverantwortlichen werden selektiv abgeschlossen, aber es dominiert nach wie vor die freie Bedienung an veröffentlichtem Content. Es fehlt eine Lösung für die Frage: Wie dürfen KI-Systeme urheberrechtlich geschützte Werke nutzen, und wie werden deren Inhaber:innen dafür entschädigt?
Einwilligungsprinzip und Digitalwirtschaft als Leitbild
Das Einwilligungsprinzip, ein Grundgedanke des Urheber- und Vertragsrechts, strukturiert den Umgang mit kreativen Inhalten. Es schützt Vermögenswerte und fördert differenzierte Marktmechanismen, Partnerschaft und faire Wettbewerbsbedingungen. Seit dem Aufkommen der Plattformen wurden Inhalte zunehmend produktiv und interaktiv weiterverwendet, ohne dass eine Rechtsbeziehung, Partnerschaft oder Autorisierung vorliegt. Die klassische Analogie zum materiellen Diebstahl stimmt insofern nicht, als das Diebesgut nicht entwendet wird – der Vermögensverlust ist aber genauso real. Die schweizerische Gesetzgebung war hier schon mehrfach Vorreiter und hat Lösungen wie die obligatorische Kollektivverwertung (transparente und genehmigte Tarife) und die erweiterte Kollektivlizenz (Opt-out-System für zugelassene Nutzungsbereiche) entwickelt.
Kollektivverwertung als Erfolgsmodell – Ein Ansatzpunkt für KI-Lizenzen
Das System der Kollektivverwertung, etabliert im schweizerischen Urheberrecht, ermöglicht eine effiziente und gerechte Vergütung für die Nutzung kreativer Werke. Tarifverfahren, Verhandlungen und die Kontrolle durch eine Schiedskommission sowie das Institut für Geistiges Eigentum sorgen für Transparenz und Objektivität. Die Einigung zwischen Rechteinhabern und Nutzerinnen basiert auf Fakten, Studien und Argumenten und gewährleistet Flexibilität bei der Anpassung an Entwicklungen der Technik und Nutzung. Dieses Modell hat sich beispielsweise für die Kabelweitersendung, die Kopiervergütungen in Schulen und Unternehmen und für die Musikberieselung bewährt.
Ein – neben anderen – mögliches Lizenzmodell wäre z.B. auf folgender Basis denkbar:
- Dank Lizenzen und Vergütungen entsteht eine Marktordnung mit Rechts- und Budgetsicherheit sowie mit Differenzierungsmöglichkeiten. Zugleich übernehmen KI-Dienste eine Mitverantwortung im Ökosystem Internet. Sie stehen dazu, dass sie Inhalte beschaffen, breit oder gezielt, und dass sie mit kreativen Menschen und produzierenden Organisationen zusammenzuwirken. Die Praxis bietet Lizenzen mit genereller Erlaubnis und gezielte Inhalte mit Exklusivität.
- Das Dilemma zwischen Nutzung und Rechten ist nicht neu, und Lösungen sind im Urheberrecht angelegt. Sie lassen sich für KI zweckmässig kombinieren. Eine Basis ist das bewährte schweizerische Tarifverfahren. Unter Leitung der Verwertungsgesellschaften entstehen Vergütungsmodelle aufgrund von Nutzungsnachweisen und statistischen Studien, in planmässigen paritätischen Verhandlungen mit behördlicher Genehmigung und periodischer Anpassung.
- Die Einwilligung der Rechteinhabenden kann gesetzlich vorgegeben, kollektiv erteilt oder individuell verhandelt werden. Ein Verbotsrecht nur für bestimmte Werkkategorien und Rechteinhabertypen wäre denkbar. Zum Beispiel sind die Musik- und Filmindustrie, die grossen Medien- und Buchverlage sowie die Verwertungsgesellschaften eher in der Lage, individuelle Verhandlungen zu führen und auf kollektive Entschädigungen zu verzichten als die breite Masse der Kreativschaffenden und Publizierenden.
- Der Zugang zu veröffentlichten Werken und Leistungen darf nicht ausgehöhlt werden. Soweit das Einwilligungsprinzip durch rechtsgeschäftliche Erklärung umgesetzt wird (individuelle oder kollektive Lizenz), ist ein Opt-out praktikabler als ein Opt-in. Eine Ausnahmeerklärung betrifft die Zukunft, was der Rechts- und Budgetsicherheit dient. Sie ist beim Inhalt oder auf der Domäne hinterlegt, soweit dies praktikabel und wirksam ist (was heute für robots.txt nicht zutrifft), oder sie richtet sich an Verwertungsgesellschaften.
- Die Höhe der Vergütungen entsteht durch Objektivierung in Verhandlungen und Schiedsentscheiden, so wie heute für Kabelweitersenden, Musikberieselung, Speichermedien, Kopiervergütungen, Archivnutzungen und verwaiste Werke etc. Die KI-Dienste legen ihre Nutzungen, die Verwertungsgesellschaften ihre Berechnungen auf den Tisch, und man einigt sich mit Beweisen und Argumenten. Verhandlungen und Tarife sind fair, beaufsichtigt und flexibel. Tarife gelten für alle, einheitlich und transparent.
Diese Beschreibung skizziert eine mögliche Lösung. Andere Lösungen, Varianten davon und Fragen der Umsetzung solcher Lizenzmodelle sollten dem Gesetzgebungsverfahren überlassen bleiben. Entscheidend ist, dass über KI (in allen Formen) und Urheberrecht (mit allen Lösungsansätzen) beraten wird, dass die Rechtssicherheit und die Rechte an Inhalten gestärkt werden, und dass eine Chance auf Vergütungen für Urheber:innen und andere Inhaber:innen von Rechten besteht.
Handlungsempfehlungen für die Schweizer Politik
1. Initiierung eines Gesetzgebungsprozesses: Die exemplarische Regulierung von KI-Nutzung am Schnittpunkt von Urheberrecht, Wissenschaft und Gesellschaft muss durch parlamentarische Debatten und Gesetzesvorschläge vorangetrieben werden. Erfahrungswerte aus anderen Bereichen der digitalen Kollektivverwertung können als Vorbild dienen. Die Interessen aller Beteiligten sind zu berücksichtigen.
2. Annahme der Motion Gössi, bei Bedarf mit Präzisierungen. Suisseculture versteht die Motion so, dass mehrere Formen der Zustimmung möglich sind, auch in Kombination mit Vergütungen und Opt-out-Erklärungen. Dies kann aber auch durch Erläuterungen in den Räten oder durch Anpassungen des Motionstexts präzisiert werden.
:crop(700x440)/data/news/2025/06/Image-2-1024x1024.jpg)
Estelle Revaz ist neue Präsidentin von Suisseculture
Die Musikerin und Nationalrätin Estelle Revaz wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zur...
Estelle Revaz ist neue Präsidentin von Suisseculture
16. Giugno 2025
Die Musikerin und Nationalrätin Estelle Revaz wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zur neuen Präsidentin von Suisseculture, dem Dachverband der Organisationen der professionellen Kulturschaffenden und der Urheberrechtsgesellschaften der Schweiz gewählt.Sie löst den bisherigen Präsidenten Omri Ziegele ab, der nach sieben Jahren von seinem Amt zurücktritt. Die Mitgliederversammlung würdigte und verdankte den grossen Einsatz Ziegeles für die Kulturschaffenden.
Estelle Revaz wurde 1989 im Wallis geboren. Sie ist eine Cellistin mit internationaler Karriere und hat ihre Ausbildung in Paris, Köln und Lausanne absolviert. Sie spielt regelmässig in vielen Ländern Europas, Asiens und Amerikas. Als Künstlerin begann sie sich während der Covid-Zeit politisch zu engagieren, schrieb das Buch «La Saltimbanque» und sitzt seit 2023 im Nationalrat, insbesondere um die Interessen der Kulturschaffenden zu vertreten. Seit ihrer Wahl als Nationalrätin ist es ihr gelungen, die Thematik der sozialen Sicherheit der Kulturschaffenden als eine der Prioritäten der Legislaturperiode durchzusetzen. Ausserdem hat sie es ermöglicht, die Revision des Gesetzes über die Nationalbibliothek zugunsten der Kulturschaffenden und der Medien abzuändern, und hat ihre erste persönliche Motion für eine nationale Strategie zur Bekämpfung der Armut gewonnen.
Sie übernimmt das Präsidialamt zum 1. Oktober 2025. Bei ihrer zukünftigen Tätigkeit wird sie von einem elfköpfigen Vorstand unterstützt. Estelle Revaz ist die erste Präsidentin von Suisseculture aus der Westschweiz.
:crop(700x440)/data/news/2025/05/476798163_1110757771061975_4357692448110820970_n.jpg)
Medienmitteilung: Kultur ist systemrelevant – Taskforce Culture warnt vor Kurzsichtigkeit beim Entlastungspaket 27
Medienmitteilung der Taskforce...
Medienmitteilung: Kultur ist systemrelevant – Taskforce Culture warnt vor Kurzsichtigkeit beim Entlastungspaket 27
05. Maggio 2025
Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 4. Mai 2025
Die Taskforce Culture, ein sparten- und verbandsübergreifendes Netzwerk von über 70 Schweizer Kulturverbänden und -organisationen, veröffentlicht heute ihre Stellungnahme zur Vernehmlassung des Entlastungspakets 27. Die geplanten Kürzungen im Kulturbereich bedrohen nach Ansicht der Taskforce Culture nicht nur die Vielfalt und Innovationskraft der Schweizer Kultur, sondern schwächen auch gezielt die gesellschaftliche Resilienz – in einer Zeit, in der diese Stärke strategisch wichtiger denn je ist.
Kulturpolitik ist Sicherheitspolitik: Weitsicht statt Spardiktat
Kultur ist kein Nebenschauplatz. Sie trägt zu Bildung, Identität, Innovationskraft und internationaler Ausstrahlung der Schweiz bei. Gerade angesichts hybrider Bedrohungen und gesellschaftlicher Polarisierung mahnt die Taskforce Culture: Der Schutz kultureller Infrastrukturen ist eine Investition in die demokratische Widerstandsfähigkeit des Landes.
Die geplanten Einsparungen bedrohen kulturelle Bildung, internationale Kooperationen und die kreative Wirtschaft – genau jene Bereiche, die der Schweiz auch in schwierigen Zeiten Stabilität und Dynamik sichern.
Zitat Taskforce Culture
«Wer heute an der Kultur spart, riskiert morgen den gesellschaftlichen Zusammenhalt», so die Taskforce Culture. «In einer Zeit, in der Resilienz zur härtesten Währung wird, darf die Schweiz nicht am falschen Ende sparen. Kultur ist keine Subvention, sondern strategisches Kapital.»
Die Story: Die Schweiz auf dem Prüfstand
Die Debatte über das Entlastungspaket 27 stellt eine Richtungsentscheidung dar: Setzt die Schweiz weiterhin auf eine starke, offene Gesellschaft oder opfert sie kulturelle Infrastrukturen kurzfristigen Sparzielen? Die Taskforce Culture fordert: Statt Kürzungen braucht es gezielte Investitionen in gesellschaftliche Resilienz, kulturelle Vielfalt und demokratische Innovationskraft.
Forderungen im Überblick
- Keine Kürzungen bei kulturellen Institutionen und Programmen.
- Schutz der kulturellen Vielfalt als strategisches Standortmerkmal.
- Stärkung kultureller Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe, insbesondere für Kinder und Jugendliche.
- Bewahrung internationaler Kulturpartnerschaften als Beitrag zur hybriden Sicherheitspolitik.
- Verankerung kultureller Resilienz als strategisches Ziel der Schweizer Politik.
Die vollständige Stellungnahme der Taskforce Culture finden Sie im Anhang.
Kontakte
Für detaillierte Auskünfte und Rückfragen stehen wir gerne unter taskforce@suisseculture.ch zur Verfügung, oder:
DE: Alex Meszmer, Geschäftsleiter Suisseculture, T 076 495 92 26, alexmeszmer@suisseculture.ch
FR: Jürg Ruchti, Direktor Société Suisse des Auteurs, T 021 313 44 55, juerg.ruchti@ssa.ch
Über die Taskforce Culture
Die Taskforce Culture ist ein sparten- und verbandsübergreifender Zusammenschluss von über 70 Schweizer Kulturverbänden und -organisationen. Sie wurde während der Covid-19-Krise gegründet, um gemeinsame kulturpolitische Interventionen zu bündeln, und hat sich seither als zivilgesellschaftliche Stimme für die Anliegen der Kultur etabliert. Die Taskforce Culture versteht Kultur als systemrelevanten Bestandteil einer demokratischen, innovativen und widerstandsfähigen Gesellschaft.
Die Kerngruppe der Taskforce Culture
Nicole Beutler (Alliance Partimoine), Stefan Breitenmoser (SMPA – Swiss Music Promoters Association), Diego Dahinden (PETZI – Verband Schweizer Musikclubs und Festivals), Ivette Djonova (ProCinema – Schweizerischer Verband für Kino und Filmverleih), Cécile Drexel (SONART – Musikschaffende Schweiz), Etrit Hasler (Suisseculture Sociale), Regine Helbling (Visarte – Berufsverband visuelle Kunst Schweiz), Salome Horber (Cinésuisse), Michel Kaeppeli (Taskforce Culture), Sandra Künzi (t. Theaterschaffen Schweiz), Cornelia Mechler (A*dS – Autorinnen und Autoren der Schweiz), Alex Meszmer (Suisseculture), Rosmarie Quadranti (cultura), Jürg Ruchti (SSA – Société suisse des auteurs), Beat Santschi (SMV – Schweizerischer Musikerverband, die Schweizer Musiker*innengewerkschaft), Isabella Spirig (Danse Suisse – Berufsverband für Tanz) Roman Steiner (SBV - Schweizerischer Bühnenverband), Myriam Stucki (VMS – Verband der Museen der Schweiz), Sandra Tinner (SMR – Schweizer Musikrat).
:crop(700x440)/data/news/2025/03/Bildschirmfoto%202025-03-20%20um%2012.22.32.png)
KI-Regulierung: Ständerat setzt wichtiges Zeichen für das geistige Eigentum
Die KI-Allianz Kreativwirtschaft (KIK) begrüsst...
KI-Regulierung: Ständerat setzt wichtiges Zeichen für das geistige Eigentum
20. Marzo 2025
Die KI-Allianz Kreativwirtschaft (KIK) begrüsst die einstimmige Zustimmung des Ständerats zur Motion Gössi «Besserer Schutz des geistigen Eigentums vor KI-Missbrauch». Der Ständerat setzt damit ein wichtiges Zeichen für den Schutz des geistigen Eigentums auch im Kontext der Künstlichen Intelligenz (KI). Die KIK appelliert an den Nationalrat und anschliessend an den Bundesrat, die Umsetzung dieser Schutzmassnahmen mit höchster Priorität voranzutreiben, da bei Verzögerungen irreparable Schäden drohen.
Die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke durch Entwickler und Anwender generativer KI-Modelle zur Schulung ihrer Algorithmen und Erzeugung synthetischer Inhalte bedroht die finanzielle Grundlage der Arbeit von Kreativschaffenden, Produzenten sowie Medienunternehmen erheblich. Oft geschieht dies ohne entsprechende Lizenzierung oder Wissen der Rechteinhaber, was auch zu unzureichender Anerkennung (fehlende Quellenangaben) und Rufschädigung der Urheber führen kann.
In seiner Publikation zur KI-Regulierung am 12. Februar 2025 anerkannte der Bundesrat zwar einen grundsätzlichen Handlungsbedarf im Bereich des Urheberrechts, liess jedoch offen, wie umfassend und konkret er diesen Schutz für den KI-Bereich durchsetzen wird. Die in Aussicht gestellte Inkrafts-etzung möglicher Regelungen ab 2029 hat in der Kreativwirtschaft die Sorge vor weiterem irreparab-len Schaden verstärkt.
Der Entscheid des Ständerats zur Motion Gössi «24.4596. Besserer Schutz des geistigen Eigentums vor KI-Missbrauch» manifestiert nun den sehr deutlichen Willen des Gesetzgebers, dass die Zustim-mung der Urheberrechtsinhaber/innen erforderlich ist, wenn ihre Werke für KI-Anwendungen ge-nutzt werden. Die KIK appelliert an den Nationalrat, die Motion nun ebenfalls zügig anzunehmen, damit der Bundesrat diese Schutzmassnahmen mit der angezeigten höchsten Prioritär vorantreibt. So kann die Vielfalt und Qualität der schweizerischen Kreativwirtschaft erhalten und weiterentwickelt werden.
:crop(700x440)/data/news/2025/02/Capture-decran-2023-05-31-a-15.55.05-1024x1024.png)
Künstliche Intelligenz und Urheberrecht
Der Bundesrat hat heute entschieden, die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz zu ratifizieren und die...
Künstliche Intelligenz und Urheberrecht
17. Febbraio 2025
Der Bundesrat hat heute entschieden, die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz zu ratifizieren und die dafür notwendigen Anpassungen im Schweizer Recht vorzunehmen. Neben der Gesetzgebung sollen auch rechtlich nicht verbindliche Massnahmen zur Umsetzung der Konvention erarbeitet werden. Die Regulierung im Bereich KI soll sich an drei Zielen orientieren: der Stärkung des Innovationsstandorts Schweiz, der Wahrung des Grundrechtsschutzes inklusive der Wirtschaftsfreiheit sowie der Stärkung des Vertrauens der Bevölkerung in KI.
Suisseculture stellt fest, dass die Kulturschaffenden aufgrund des bundesrätlichen Beschlusses keine adäquate Antwort zum Umgang mit ihren Werken und zum Schutz derselben erhalten. Im digitalen Bereich sind künstlerische Werke auch weiterhin den Tech-Unternehmen ausgeliefert.
Suisseculture unterstützt die Notwendigkeit der Regulierung von KI-Systemen und hält mit der Ratifizierung der Konvention des Europarats Anpassungen des Urheberrechts für notwendig. Der Schutz des geistigen Eigentums im Falle der künstlichen Intelligenz wirft urheberrechtliche Fragen auf, die zu klären sind.
Zahlreiche Verwertungsgesellschaften in Europa und in der Schweiz haben den KI-Anbieterinnen das Recht entzogen, die Werke ihrer Mitglieder ohne Erlaubnis zu Trainingszwecken zu verwenden. Auch zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie der CISAC, dass für die Urheberinnen und Urheber im Bereich Musik und Film bereits 2028 21%-24% ihrer Einkommen in Gefahr sind, währenddessen sich die Tech-Unternehmen weiterhin bereichern werden. Im Kontrast dazu will die Schweiz erst 2026 eine Vernehmlassung zur Umsetzung der Konvention lancieren.
Suisseculture fordert:
1. Keine Reduktion der Kulturförderung. Das zögerliche Vorgehen des Bundesrats zeigt, dass Kulturschaffende jede Unterstützung brauchen.
2. Unterstützung der Innovation und Transformation in der Kunst und in den Creative Industries.
3. Stärkung des Urheberrechts, um die Einwilligung und die Vergütung der Inhaberinnen und Inhaber von Rechten an geschützten Werken und Leistungen abzusichern.
4. Die Umsetzung des ART- (Authorization, Remuneration, Transparency) Prinzips: Nutzung nur mit ausdrücklicher Bewilligung und angemessener Vergütung der Kulturschaffenden, Transparenz der Tech-Unternehmen über ihre Handlungen und entsprechende gesetzliche Verpflichtung zu deren Veröffentlichung in einer Form, die die betroffenen Kulturschaffenden maschinell bearbeiten können.
:crop(700x440)/data/news/2025/01/repubblica-e-cantone-ticino-1-logo.jpg)
Benvenuto a Massimo Zenari, nuovo Direttore della DCSU del Canton Ticino
Siamo lieti di accogliere la nomina di Massimo Zenari come...
Benvenuto a Massimo Zenari, nuovo Direttore della DCSU del Canton Ticino
20. Gennaio 2025
Siamo lieti di accogliere la nomina di Massimo Zenari come prossimo Direttore della Divisione della cultura e degli studi universitari (DCSU) del Dipartimento dell’educazione, della cultura e dello sport (DECS). Con una solida formazione accademica e una vasta esperienza nel panorama culturale e accademico, Massimo Zenari porterà nuove prospettive e competenze al servizio del Canton Ticino. Il suo impegno come giornalista culturale e presidente della Collana letteraria della Pro Grigioni Italiano testimonia una dedizione profonda verso la valorizzazione della cultura.
A nome di tutta la comunità musicale e culturale, non vediamo l'ora di collaborare con lui per continuare l'importante lavoro di promozione e valorizzazione delle musiche di creazione in Canton Ticino. Gli auguriamo il meglio per questa nuova sfida e cogliamo l’occasione per ringraziare Raffaella Castagnola Rossini per il suo prezioso contributo al settore dal 2017.

Le statistiche del BFS danno un'immagine distorta della situazione reddituale
La pubblicazione dell'Ufficio federale di statistica...
Le statistiche del BFS danno un'immagine distorta della situazione reddituale
06. Novembre 2024
La pubblicazione dell'Ufficio federale di statistica (BFS) del 30 settembre 2024 sui salari dei professionisti della cultura in Svizzera trasmette un'immagine distorta della realtà finanziaria dei musicisti autonomi in Svizzera. Tuttavia, le statistiche, che indicano un salario mediano di 91.000 franchi per i dipendenti a tempo pieno delle professioni culturali, non riflettono la realtà di molti musicisti che lottano quotidianamente con condizioni di reddito precarie. SONART, l'associazione professionale dei musicisti freelance, critica quindi le nuove cifre per i professionisti della cultura nel 2023.
UN QUADRO DISTORTO A CAUSA DELLA CONFUSIONE STATISTICA
Lo studio del BFS riassume sotto il termine “professionisti della cultura” un'ampia gamma di gruppi professionali, tra cui professioni come grafici e architetti, che spesso lavorano in condizioni di maggiore stabilità economica. Questa confusione porta a un quadro distorto dei livelli di reddito. Per i musicisti freelance, che spesso dipendono da ingaggi a progetto e a breve termine, la situazione reddituale è decisamente peggiore.
Lo confermano i dati dello studio di Suisseculture ed Ecoplan del 23 maggio 2023: i livelli di reddito diminuiscono ogni anno e più della metà dei professionisti della cultura guadagna meno di 40.000 franchi all'anno (Ecoplan, 2023).
LA REALTÀ DEI MUSICISTI FREELANCE
Mentre l'UST indica un salario mediano di 91.000 franchi svizzeri per i dipendenti a tempo pieno, la nostra esperienza dimostra che i musicisti freelance guadagnano generalmente molto meno. Molti musicisti lavorano a tempo parziale o combinano più lavori per guadagnarsi da vivere. Lo stesso studio conferma che lo stipendio mediano per i lavori a tempo parziale, particolarmente diffusi nel settore culturale, è di 45.700 franchi svizzeri, una cifra che riflette più realisticamente il reddito effettivo di molti professionisti della cultura.
L'IMPORTANZA DEL SOSTEGNO PUBBLICO
È pericoloso pensare che, sulla base di queste statistiche, i professionisti della cultura guadagnino bene e non abbiano bisogno di ulteriori sussidi. Il finanziamento pubblico rimane indispensabile per la maggior parte dei musicisti, al fine di garantire la continuità e la diversità della cultura in Svizzera. Senza questo sostegno, molti musicisti freelance non sarebbero in grado di continuare a esercitare la loro professione.
DISUGUAGLIANZA SALARIALE E DISCRIMINAZIONE DI GENERE
Le statistiche rivelano anche che le professioniste della cultura che lavorano a tempo pieno guadagnano molto meno dei loro colleghi maschi. Le donne del settore culturale guadagnano fino a 28.300 franchi svizzeri in meno rispetto agli uomini con le stesse qualifiche. Il fatto che le donne siano meno rappresentate nelle posizioni dirigenziali aggrava ulteriormente questa disuguaglianza.
Lo studio del BFS traccia un quadro eccessivamente ottimistico della situazione economica dei professionisti della cultura in Svizzera. Per i musicisti freelance che non fanno parte di orchestre sovvenzionate dallo Stato o che non hanno un impiego fisso, la situazione reddituale è molto più difficile. SONART chiede una rappresentazione più realistica e il riconoscimento delle realtà precarie che molti artisti freelance devono affrontare. Continuiamo a sostenere la necessità di sovvenzioni pubbliche e di condizioni di lavoro eque per preservare la diversità culturale in Svizzera e sostenere i musicisti nella loro professione.
--
Informazioni su SONART - Musicisti Svizzera
SONART - Musicisti Svizzera è la più grande associazione professionale di musicisti freelance in Svizzera. Rappresenta i loro interessi a livello politico e sociale. Si batte per ottenere buone condizioni professionali e offre un'ampia gamma di servizi e consulenze.
LINKS:
https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken.assetdetail.32669775.html

PRESA DI POSIZIONE Iniziativa Musicale di Basilea "Per una maggiore diversità musicale"
Iniziativa Musicale di Basilea...
PRESA DI POSIZIONE Iniziativa Musicale di Basilea "Per una maggiore diversità musicale"
21. Ottobre 2024
Iniziativa Musicale di Basilea "Per una maggiore diversità musicale"
SONART Associazione Svizzera di Musica, accoglie con favore il lancio dell'Iniziativa Popolare Musicale di Basilea. Il progetto, nato dalla scena musicale indipendente della città, solleva una questione rilevante per l’intero panorama musicale e culturale della Svizzera, acuitasi ulteriormente durante la pandemia del 2020-2022. La questione riguarda la politica culturale svizzera, il finanziamento pubblico delle arti e la distribuzione dei fondi tra le istituzioni e il settore indipendente, evidenziando un dilemma fondamentale.
Sono necessari nuovi approcci per risolvere queste sfide e il dibattito su tali questioni è non solo importante, ma essenziale. Alla base di tutto vi è il riconoscimento del valore sociale ed economico della musica e della necessità di valorizzare adeguatamente le professioni musicali.
In quanto organizzazione professionale di rilevanza nazionale, SONART solitamente non assume una posizione diretta su progetti politici di carattere cantonale o comunale. I nostri membri hanno piena libertà di partecipare a questa iniziativa. Spetterà agli elettori del Cantone di Basilea Città decidere se sostenere l'iniziativa e come impostare la futura politica culturale pubblica della regione.
Un "Sì" all'iniziativa comporterà automaticamente un aumento dei fondi destinati alla cultura a Basilea? Un "No" significherà che l'attuale distribuzione dei fondi sarà mantenuta? SONART auspica che si verifichino dei cambiamenti.
L'iniziativa solleva questioni cruciali. Presenta aspetti positivi e si inserisce nel contesto della difficile battaglia per la distribuzione delle risorse nel settore culturale. Resta da vedere se l'opinione pubblica e le istituzioni politiche siano pronte per adottare nuovi approcci e per incrementare i finanziamenti destinati alla cultura. In ogni caso, l'iniziativa di Basilea rappresenta un impulso significativo che potrebbe avere ripercussioni positive sull'intero territorio svizzero.
ASPETTI DELLA VALUTAZIONE DELL'INIZIATIVA MUSICALE DI BASILEA
Distribuzione dei fondi culturali pubblici – più fondi per i progetti indipendenti
L'iniziativa di Basilea sottolinea correttamente che, attualmente, la maggior parte dei fondi pubblici destinati alla cultura viene assegnata a istituzioni culturali consolidate come orchestre sinfoniche, opere, teatri e musei. In Svizzera, l’80-95% dei fondi è destinato a tali istituzioni. Questo sistema è ancora adeguato? Questi finanziamenti, legati a medio-lungo termine, sono in gran parte giustificati, poiché garantiscono migliaia di posti di lavoro qualificati in ambito culturale e supportano una pianificazione strutturale duratura.
Tuttavia, è legittima la richiesta di un aumento delle risorse destinate ai progetti indipendenti. La scena culturale indipendente si è sviluppata in modo ampio e diversificato, generando numerosi posti di lavoro e progetti innovativi. Se la percentuale di fondi destinata a tali progetti debba essere del 30% o meno, come richiesto dall'iniziativa, è una decisione che spetta al legislatore.
Varietà e diversità – crescenti richieste di qualità
I finanziamenti pubblici alla cultura sono sempre più subordinati a criteri di qualità, così come a principi di "varietà", "diversità", "innovazione" e "sostenibilità". Questi elementi assumono giustamente un ruolo centrale. Tuttavia, per le istituzioni e i progetti finanziati, ciò si traduce in maggiori richieste in termini di pianificazione e realizzazione, indipendentemente dal fatto che si tratti di progetti istituzionali o indipendenti. L'iniziativa di Basilea pone particolare attenzione alla "diversità", sebbene tale concetto possa essere ulteriormente negoziato e ampliato in una successiva fase legislativa.
I budget pubblici per la cultura sono insufficienti – nessun insegnamento dalla pandemia
Durante la pandemia, le misure sociali ed economiche sono state adottate con maggiore prontezza, riconoscendo il ruolo essenziale della cultura. Ciò ha portato a sostegni per eventi cancellati e compensazioni per operatori culturali. Tuttavia, nel periodo post-pandemico, tali misure non sono state prolungate. I compensi per i musicisti sono diminuiti, nonostante l’inflazione, e i bilanci culturali federali, cantonali e comunali non sono stati adeguati, con alcuni casi di tagli.
Differenze nei compensi – il divario tra salari precari e salari negoziati
Nel settore musicale esiste una disparità significativa nei compensi. Le grandi istituzioni, come le opere e i teatri, garantiscono salari equi grazie a contratti collettivi, mentre nella scena indipendente, inclusi jazz, pop-rock e musica contemporanea, prevalgono condizioni precarie. SONART intende contribuire attraverso le sue raccomandazioni sulle tariffe, attualmente in fase di definizione. Tuttavia, questo solleva un dilemma: se i budget non aumenteranno, il numero di progetti sovvenzionati sarà ridotto per garantire compensi equi.
Scena indipendente contro istituzioni – una pericolosa divisione
Il comitato contrario all'iniziativa musicale di Basilea si è espresso contro quella che definisce una “divisione” tra le varie realtà culturali. Il timore delle istituzioni è comprensibile, considerata la situazione finanziaria del Cantone di Basilea Città. SONART ha sempre sostenuto l'unione dell'intero settore culturale, specialmente in seguito alla pandemia, e continuerà a promuovere un dialogo costruttivo per lo sviluppo di soluzioni condivise.
L'iniziativa musicale di Basilea solleva temi cruciali e stimola una riflessione profonda sulla politica culturale. Tuttavia, SONART auspica che, a prescindere dall'esito del voto, il settore culturale torni a collaborare in modo coeso per affrontare insieme le sfide future.
Iniziativa musicale di Basilea, www.musikvielfalt.ch
No alla divisione, www.nein-zur-spaltung.ch
Consiglio direttivo SONART, 17 ottobre 2024
Redazione: Michael Kaufmann, presidente di SONART

Comunicato stampa Taskforce Culture del 27 Settembre 2024
Messaggio culturale: la cultura al posto dei risparmi ! Taskforce Cultura TFC, un'associazione...
Comunicato stampa Taskforce Culture del 27 Settembre 2024
27. Settembre 2024
Messaggio culturale: la cultura al posto dei risparmi !
Taskforce Cultura TFC, un'associazione che riunisce diverse associazioni e organizzazioni culturali svizzere, è sollevata dal fatto che il Parlamento abbia seguito le proposte del Consiglio federale e abbia approvato il quadro dei pagamenti per il messaggio culturale 2025-2028. Il mantenimento del quadro dei pagamenti è fondamentale per la cultura svizzera, soprattutto in vista della discussione sul budget nella sessione invernale e dei piani di austerità del Consiglio federale.
SWISSPERFORM si separa dal direttore Poto Wegener
Einvernehmliche Trennung zwischen SWISSPERFORM und Poto Wegener SWISSPERFORM und ihr ehemaliger Geschäftsführer,...
SWISSPERFORM si separa dal direttore Poto Wegener
27. Settembre 2024
Einvernehmliche Trennung zwischen SWISSPERFORM und Poto Wegener
SWISSPERFORM und ihr ehemaliger Geschäftsführer, Poto Wegener, haben sich auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt. SWISSPERFORM wünscht Poto Wegener weiterhin viel Erfolg und Erfüllung in seinen weiteren Tätigkeiten.

Sessione autunnale: i consiglieri approvano i contributi culturali 2025-2028
Le Camere federali hanno raggiunto un accordo sul...
Sessione autunnale: i consiglieri approvano i contributi culturali 2025-2028
23. Settembre 2024
Le Camere federali hanno raggiunto un accordo sul finanziamento dei contributi federali per la cultura per gli anni dal 2025 al 2028. Il finanziamento di Pro Helvetia non sarà quindi ridotto. I contributi sono stati adeguati dal Parlamento. SONART accoglie con favore la decisione.

Comunicato stampa di Taskforce Culture dell'11 settembre 2024
Messaggio sulla cultura: mancanza di comprensione per la decisione del Consiglio...
Comunicato stampa di Taskforce Culture dell'11 settembre 2024
12. Settembre 2024
Messaggio sulla cultura: mancanza di comprensione per la decisione del Consiglio nazionale
La Taskforce Cultura, un'associazione che riunisce diverse associazioni e organizzazioni culturali svizzere, è profondamente preoccupata per la decisione del Consiglio nazionale di tagliare 6,5 milioni dal budget 2025-2028 di Pro Helvetia. La Task Force Cultura si aspetta che il Consiglio degli Stati dia prova di buon senso e aiuti la proposta del Consiglio federale a prevalere.
/data/news/2024/07/Anruf%21_2.png)
Dichiarazione di Suisseculture del 30.6.2024: proposta della WBK-N di tagliare Pro Helvetia nel messaggio culturale
"Suisseculture è stupita...
Dichiarazione di Suisseculture del 30.6.2024: proposta della WBK-N di tagliare Pro Helvetia nel messaggio culturale
03. Luglio 2024
"Suisseculture è stupita e sconcertata dalla notizia che la Commissione per la scienza, l'educazione e la cultura del Consiglio nazionale (WBK-N) vuole ridurre di 6,5 milioni di franchi l'importo per le attività di Pro Helvetia all'estero. Non segue quindi la posizione e la raccomandazione del Consiglio federale o del Consiglio degli Stati. Secondo Suisseculture, si tratta di una decisione sbagliata che invia segnali sbagliati e mette a repentaglio molte attività e campagne culturali di alto livello. Dopotutto, decisioni di questo tipo colpiscono sempre in primo luogo i professionisti della cultura, che dipendono dalla promozione all'estero e dal sostegno al loro lavoro internazionale".
L'intera dichiarazione di Suisseculture è disponibile qui.
/data/news/2024/06/JOB%21%20%281%29.png)
Comunicato stampa di Suisseculture del 19 giugno 2024: Prevista revisione parziale dell'Ordinanza sulla radiotelevisione
"Suisseculture constata con...
Comunicato stampa di Suisseculture del 19 giugno 2024: Prevista revisione parziale dell'Ordinanza sulla radiotelevisione
19. Giugno 2024
"Suisseculture constata con irritazione che il Consiglio federale vuole far passare la revisione parziale dell'Ordinanza sulla radiotelevisione (ORTV) proposta dal capo del DATEC, Albert Rösti. In questo modo, non tiene conto della posizione di una chiara maggioranza dei partecipanti alla consultazione: gran parte delle organizzazioni invitate, dei partiti politici, di diversi cantoni e di numerosi gruppi d'interesse si erano espressi in particolare contro la riduzione del canone della SSR da 335 a 300 CHF prima che il mandato di prestazioni della SSR fosse ridefinito attraverso la concessione."
L'intero comunicato stampa (in tedesco o francese) del 19 giugno 2024 è disponibile qui.
Suisseculture è l'organizzazione ombrello delle organizzazioni culturali professionali in Svizzera e delle società svizzere di copyright. SONART è membro di Suisseculture ed è anche rappresentata nel suo consiglio di amministrazione.
/data/news/2023/09/1090x1080-DE.jpg)
Cultura politica: elezioni 2023
I bisogni della cultura devono essere difesi anche in Parlamento! Abbiamo inviato a tutti i candidati e le candidate alle elezioni federali...
Cultura politica: elezioni 2023
20. Settembre 2023
I bisogni della cultura devono essere difesi anche in Parlamento! Abbiamo inviato a tutti i candidati e le candidate alle elezioni federali 2023 un sondaggio con 8 domande sui principali temi culturali che potrebbero avere un ruolo rilevante nella prossima legislatura.
Qui potete trovare i risultati del sondaggio.
Vi ringraziamo in anticipo se vorrete rafforzare la posizione della cultura in Parlamento attraverso il vostro voto!
/data/news/2019/10/Nein_NoBillag.png)
Ablehnung der No Billag Initiative - Medienmitteilung von SONART
Stärkung für den medialen Service Public und den Stellenwert des einheimischen...
Ablehnung der No Billag Initiative - Medienmitteilung von SONART
05. Marzo 2018
Stärkung für den medialen Service Public und den Stellenwert des einheimischen Kulturschaffens darin
Zahlreiche Musikschaffende unseres Landes haben mit ihrem kollektiven Projekt Clap4Culture einen Wunsch geäussert: «Wir teilen, drum sag Nein am 4.März.» Dieser Wunsch ist gestern fulminant in Erfüllung gegangen. «NoBillag», der Frontalangriff auf den medialen Service Public ist vom Stimmvolk versenkt worden. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat mit grosser Mehrheit gezeigt, dass sie begreift, warum ein kleines Land Solidarität mit den kulturellen Nischen und sprachlichen Minderheiten pflegen muss, warum eine direkte Demokratie auf unabhängige, ausgewogene Informationen für alle Regionen angewiesen ist.
Nun ist diese gerade für den kulturellen Zusammenhalt unseres Landes bedrohliche Initiative vom Tisch. Wir alle wissen: Das Thema Service Public ist es nicht. Diese Debatte wird weitergehen, und als Verband der professionell freischaffenden Musiker*innen aller Stilrichtungen werden wir uns da auch weiter aktiv einbringen. Das Engagement der Kulturschaffenden in diesem Abstimmungskampf ist bemerkt worden. Kultur, die Berichterstattung darüber, Sendeplätze für Schweizer Musik und ihre Szenen, Schweizer Filmproduktion und Talentförderung gehören zu den wichtigsten guten Argumenten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Schweiz. Schönerweise hat das auch in der Politik niemand ernsthaft bestritten. Wie auch immer also die Veränderungen angegangen werden, denen sich die SRG nun stellen muss (und Veränderungen wird es nach diesem heftigen Abstimmungskampf geben): Der Stellenwert der Kultur im Programm der SRG ist gestärkt worden, und das betrifft das einheimische Musikschaffen in seiner ganzen Breite vom Massentauglichen bis zur anspruchsvollen Nische. Wir werden gerne konstruktiv und inspiriert mitarbeiten, wenn nun die Konzepte für die Zukunft entwickelt werden.